Ammoniak | 10 Teststreifen

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10 Teststreifen im Polybeutel.

Messbereich: Ammoniak: 0 - 6 ppm.
1 ppm entspricht 1 mg, also 0,001g in 1 ltr Wasser

Teststreifen Ammoniak.

Zur Ermittlung des Ammoniakgehaltes im Wasser.

 Halten Sie

- den Testreifen ins Kaltwasser: für 5 Sekunden
- Vergleichen Sie die Farbveränderung mit der auf der auf dem Polybeutel befindlichen Farbskala nach ca. 1 Minute.

Zu Nitrat, Nitrit und Ammoniak:
Bei allen Dreien handelt es sich um Verbindungen des natürlichen Nahrungskreislaufes, die in einander umwandelbar sind und damit in einer Art Gleichgewicht stehen. Deshalb werden Nitrate und auch im Land- und Gartenbau als Düngemittel eingesetzt. In den bei natürlichen Gegebenheiten entsprechenden Konzentrationsbereichen sind sie als eher unbedenklich anzusehen. Eine verhältnismäßig hohe Verträglichkeit gilt gegenüber Nitrat (50 mg/l). Wegen des Einsatzes zur Düngung findet es sich auch in Lebensmitteln und Gemüsesäften wieder.

Ein wesentlich geringerer Gehalt gilt für Ammoniak (0,5 mg/l), wobei die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eigentlich nur 0,005 mg//l als wirklich unbedenklich einstuft. Ammoniak macht sich auch geschmacklich bereits bemerkbar.

Nitrit darf als eigentlich giftige Verbindungen im Trinkwasser überhaupt nicht nachweisbar sein. In Organismen wird es wegen seiner Toxizität auch entsprechend schnell umgesetzt, so dass es unter der üblichen Nachweisgrenze bleibt.

(Bei technischen Vorgängen kann Nitrit mit bestimmten Aminen zu krebsauslösenden Nitrosaminen reagieren, was aber für den Haushaltsbereich ohne Relevanz ist. Im Lebensmittelbereich werden Spuren von Nitrit gegen das Aufkommen der Fleischfäulnis eingesetzt. Zumeist wird dessen Bildung aus Nitrat über Bakterien genutzt. Das Auftreten von Nitrit kann daher auch als Folge einer bakteriellen Kontamination gewertet werden.)

Liegen die Messwerte an diesen Verbindungen über den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzen, so sind in der Regel Düngemittel dafür verantwortlich, unabhängig davon, ob als Kunstdünger oder auch als natürlicher Dünger ausgebracht. Bei Stallmist und Gülle ist damit auch zusätzlich auf eine Verunreinigung mit Bakterien zu achten. Von einer damit verbundenen Toxizität durch Krankheitserreger abgesehen, sind Ammoniak und Nitrit sichere Anzeichen für eine bakterielle Verunreinigung.

Eine deutlich höhere Empfindlichkeit auch schon gegenüber Nitrat zeigt sich bei Babys und Kleinkindern. Eine aus Nitrat abgeleitete Bildung von Nitrit kann als so genannte Blausucht bei ihnen lebensbedrohlich werden. Dabei blockiert Nitrit den Blutfarbstoff und verhindert die Aufnahme und damit auch den Transport von Sauerstoff im Körper. Deshalb sind in solchen Fällen deutlich niedrigere Nitratwerte unter 10 mg/l anzustreben. Durch Nitratteststreifen kann dies leicht überprüft werden. Ammoniak und Nitrit sollten in solchen Fällen verständlicherweise überhaupt nicht nachweisbar sein, was sich ebenfalls durch empfindliche Teststreifen überprüft werden kann.

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